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Frage 1 / 12

Wo soll Ihre Wärmepumpe eingebaut werden?

Ihre Postleitzahl benötigen wir, um Ihnen ein individuelles Angebot mit Partnern aus Ihrer Region erstellen zu können.

Frage 2 / 12

Sind Sie Eigentümer des Gebäudes oder von diesem beauftragt?

Um Ihnen ein individuelles Angebot für eine Wärmepumpe erstellen zu können, müssen Sie Eigentümer der Immobilie oder direkt vom Eigentümer beauftragt sein.

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Frage 3 / 12

Um welche Gebäudeart handelt es sich?

Die Art des Gebäudes ist wichtig, um Ihnen die passende Wärmepumpe zu Ihrer Immobilie anzubieten.

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Frage 4 / 12

Wann wurde das Gebäude gebaut?

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Frage 5 / 12

Wie heizen Sie bisher hauptsächlich?

Für die Umrüstung auf eine Wärmepumpe benötigen wir die Information, wie Sie Ihr Haus aktuell beheizen.

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Frage 6 / 12

Wo ist der Standort Ihrer Heizung?

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Frage 7 / 12

Wann wurde Ihre aktuelle Heizung installiert?

Das Baujahr Ihrer aktuellen Heizung ist wichtig für den möglichen Förderantrag.

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Frage 8 / 12

Wie werden Ihre Räume aktuell beheizt?

Für den Einbau einer Wärmepumpe ist es wichtig zu wissen, wie Ihre Heizung aktuell funktioniert.

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Frage 9 / 12

Wie erzeugen Sie derzeit Ihr Warmwasser?

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Frage 10 / 12

Wie groß ist Ihre beheizte Wohnfläche?

Um die Leistung Ihrer Wärmepumpe und damit das für Sie passende Modell zu ermitteln, benötigen wir eine grobe Wohnflächenangabe.

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Frage 11 / 12

Wie viele Personen leben in Ihrem Haushalt?

Anhand der Personenanzahl können wir Ihren Verbrauch schätzen. Wenn Sie Ihren genauen Verbrauch zur Hand haben, können Sie diesen im nächsten Schritt eingeben.

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Frage 12 / 12

Wie hoch ist der jährliche Verbrauch Ihrer Heizung?

Um die Leistung Ihrer Wärmepumpe zu bestimmen, benötigen wir den ungefähren Verbrauch Ihrer Heizung.

kWh

Einwilligung zur Kontaktaufnahme

Ich willige ein, von einem eigenverantwortlichen Fachpartner der Avacon AG (GW EnergyTec GmbH & Co. KG*, Altmärker Solarstrom GmbH* oder Stibbe Kälte-Klima-Technik GmbH & Co. KG*) zum Zwecke der Beratung und Angebotslegung für eine Heizungsanlage auf Grundlage meiner zuvor gemachten Angaben kontaktiert zu werden. Avacon AG übermittelt dazu meine gemachten Angaben an die genannten Fachpartner.

Ihr Widerrufsrecht: Sie können Ihre Einwilligung jederzeit ohne Angabe von Gründen gegenüber der Avacon AG mit Wirkung für die Zukunft widerrufen bei Avacon AG, Schillerstraße 3, 38350 Helmstedt oder info@avacon-shop.de.

Hinweise zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten und zu Ihren Rechten als betroffene Person finden Sie in unsere Datenschutzhinweisen.

* Avacon AG, Schillerstraße 3, 38350 Helmstedt; GW EnergyTec GmbH & Co. KG, Ackerköpfe 28, 31249 Hohenhameln; Altmärker Solarstrom GmbH, Klötzer Straße 34b, 38486 Klötze OT Kusey, Stibbe Kälte-Klima-Technik GmbH & Co. KG, Scheelenkamp 1, 30827 Garbsen ** Bitte geben Sie Ihre Einwilligung zur Kontaktaufnahme per Telefon. Wählen Sie dazu entweder Festnetznummer ODER Mobilfunknummer aus.

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Echte Wärmepumpenprofis

Wir sind durch unsere Tochtergesellschaften der Avacon Natur in vielen Regionen Niedersachsens und Sachen-Anhalts vertreten, um passgenaue Lösungen für Ihr Zuhause zu bieten. 

Unsere Wärmepumpenprofis führen den gesamten Prozess vom ersten Beratungsgespräch bis zur Inbetriebnahme zuverlässig, professionell und nach unseren hohen Avacon Standards entsprechend durch. So stellen wir sicher, dass Ihr Weg zu einer neuen Heizung reibungslos und mit einem kompetenten Partner an Ihrer Seite verläuft.

Ihre Partner:
  • GW EnergyTec GmbH & Co. KG
  • Altmärker Solarstrom GmbH
  • Stibbe Kälte-Klima-Technik GmbH & Co. KG

Wärmepumpen im Überblick

Die Vorteile von Wärmepumpen im Überblick

  1. 1. Energieeffizienz: Wärmepumpen nutzen erneuerbare Energiequellen wie Luft, Wasser oder Erde, um Wärme zu erzeugen. Sie sind deutlich effizienter als konventionelle Heizsysteme, da sie mehr Energie liefern, als sie verbrauchen.
  2. 2. Kosteneinsparungen: Durch ihre hohe Effizienz können Wärmepumpen langfristig Energiekosten senken – insbesondere wenn die Energiekosten für Strom im Vergleich zu fossilen Brennstoffen günstig sind.
  3. 3. Umweltfreundlichkeit: Da Wärmepumpen hauptsächlich erneuerbare Energien nutzen, tragen sie zur Reduzierung der CO2-Emissionen und damit zum Umweltschutz bei.
  4. 4. Kühlfunktion: Viele Wärmepumpen können nicht nur heizen, sondern auch kühlen. Das sorgt im Sommer für angenehme Temperaturen – ganz ohne zusätzliches Klimagerät.
  5. 5. Wartungsarm: Wärmepumpen haben im Vergleich zu anderen Heizsystemen oft geringere Wartungsanforderungen, da sie weniger mechanische Teile haben, die verschleißen können.
  6. 6. Förderungen: In vielen Regionen gibt es staatliche Förderungen und Zuschüsse für die Installation von Wärmepumpen. Das kann die Anschaffungskosten senken.

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Arten und Besonderheiten von Wärmepumpen

Luft-Wasser-Wärmepumpe

Luft-Wasser-Wärmepumpe
Geeignet für: Gebäude ohne oder mit kleinem Garten
Genehmigung nötig? nein
Installationsaufwand: gering
Vor- und Nachteile:
  • günstig
  • flexibel einsetzbar (Neubau und Bestandsgebäude)
  • geringere Effizienz

Sole-Wasser-Wärmepumpe

Sole-Wasser-Wärmepumpe
Geeignet für: Kleines Grundstück (Erdsonde) oder großes Grundstück (Erdkollektor)
Genehmigung nötig? Erdsonde - ja
Erdkollektor - nein
Installationsaufwand: hoch bis sehr hoch
Vor- und Nachteile:
  • sehr effizient
  • Aufstellung aufwendiger
  • nicht in allen Bestandsgebäuden umsetzbar

Wasser-Wasser-Wärmepumpe

Wasser-Wasser-Wärmepumpe
Geeignet für: Großes Grundstück außerhalb von Wasserschutzgebieten
Genehmigung nötig? ja
Installationsaufwand: hoch
Vor- und Nachteile:
  • sehr effizient
  • Aufstellung aufwendiger
  • nicht in allen Bestandsgebäuden umsetzbar

Voraussetzungen für den Einbau von Wärmepumpen

  • Sie sollten Eigentümer eines Einfamilienhauses, Reihenhauses oder einer Doppelhaushälfte sein.
  • Sie benötigen ein wassergeführtes Heizsystem (Ausnahme: Luft-Luft-Wärmepumpen).
  • Wärmepumpen sind sowohl für den Neubau als auch für Bestandsgebäude geeignet.
  • Wärmepumpen können nicht nur mit Flächenheizungen, sondern auch mit Heizkörpern eingesetzt werden. Mit Flächenheizungen sind sie jedoch effizienter.
  • Es sollte bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe sowohl für das Innengerät als auch für das Außengerät genügend Platz vorhanden sein.
  • Bei einem Außengerät müssen Sie einen Abstand von ca. 3 Metern bis zum Nachbargrundstück einhalten. Das ist so in diversen Baurechtsverordnungen vorgeschrieben.
  • Für Sole- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen sind bestimmte Genehmigungen einzuholen.

Schon gewusst?

Die Aufstellungsweise von Luft-Wasser-Wärmepumpe hat keinen Einfluss auf die Effizienz und hängt lediglich vom Platzangebot auf Ihrem Grundstück ab. Es gibt Luft-Wasser-Wärmepumpen sowohl in Innen- oder Außenaufstellung, diese sind auch als Split-Geräte erhältlich.

Es stimmt: Eine Wärmepumpe ist in der Anschaffung teurer als eine Gas- oder Ölheizung. Dafür sind die Betriebskosten in der Regel deutlich geringer, was vor allem in Zeiten stark steigender Gaspreise interessant ist. Zudem werden Wärmepumpen staatlich gefördert und erfüllen ausnahmslos die Anforderung des Gebäudeenergiegesetzes, mit mindestens 65 Prozent erneuerbaren Energien zu heizen.

Wärmepumpen im Überblick

Die Vorteile von Wärmepumpen im Überblick

  1. Energieeffizienz: Wärmepumpen nutzen erneuerbare Energiequellen wie Luft, Wasser oder Erde, um Wärme zu erzeugen. Sie sind deutlich effizienter als konventionelle Heizsysteme, da sie mehr Energie liefern, als sie verbrauchen.
  2. Kosteneinsparungen: Durch ihre hohe Effizienz können Wärmepumpen langfristig Energiekosten senken – insbesondere wenn die Energiekosten für Strom im Vergleich zu fossilen Brennstoffen günstig sind.
  3. Umweltfreundlichkeit: Da Wärmepumpen hauptsächlich erneuerbare Energien nutzen, tragen sie zur Reduzierung der CO2-Emissionen und damit zum Umweltschutz bei.
  4. Kühlfunktion: Viele Wärmepumpen können nicht nur heizen, sondern auch kühlen. Das sorgt im Sommer für angenehme Temperaturen – ganz ohne zusätzliches Klimagerät.
  5. Wartungsarm: Wärmepumpen haben im Vergleich zu anderen Heizsystemen oft geringere Wartungsanforderungen, da sie weniger mechanische Teile haben, die verschleißen können.
  6. Förderungen: In vielen Regionen gibt es staatliche Förderungen und Zuschüsse für die Installation von Wärmepumpen. Das kann die Anschaffungskosten senken.
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Arten und Besonderheiten von Wärmepumpen

Luft-Wasser-Wärmepumpe

Luft-Wasser
Geeignet für: Gebäude ohne oder mit kleinem Garten
Genehmigung nötig? nein
Installationsaufwand: gering
Vor- und Nachteile:
  • günstig
  • flexibel einsetzbar (Neubau und Bestandsgebäude)
  • geringere Effizienz

Sole-Wasser-Wärmepumpe

Sole-Wasser
Geeignet für: Kleines Grundstück (Erdsonde) oder großes Grundstück (Erdkollektor)
Genehmigung nötig? Erdsonde - ja
Erdkollektor - nein
Installationsaufwand: hoch bis sehr hoch
Vor- und Nachteile:
  • sehr effizient
  • Aufstellung aufwendiger
  • nicht in allen Bestandsgebäuden umsetzbar

Wasser-Wasser-Wärmepumpe

Wasser-Wasser
Geeignet für: Großes Grundstück außerhalb von Wasserschutzgebieten
Genehmigung nötig? ja
Installationsaufwand: hoch
Vor- und Nachteile:
  • sehr effizient
  • Aufstellung aufwendiger
  • nicht in allen Bestandsgebäuden umsetzbar

Voraussetzungen für den Einbau von Wärmepumpen

  • Sie sollten Eigentümer eines Einfamilienhauses, Reihenhauses oder einer Doppelhaushälfte sein.
  • Sie benötigen ein wassergeführtes Heizsystem (Ausnahme: Luft-Luft-Wärmepumpen).
  • Wärmepumpen sind sowohl für den Neubau als auch für Bestandsgebäude geeignet.
  • Wärmepumpen können nicht nur mit Flächenheizungen, sondern auch mit Heizkörpern eingesetzt werden. Mit Flächenheizungen sind sie jedoch effizienter.
  • Es sollte bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe sowohl für das Innengerät als auch für das Außengerät genügend Platz vorhanden sein.
  • Bei einem Außengerät müssen Sie einen Abstand von ca. 3 Metern bis zum Nachbargrundstück einhalten. Das ist so in diversen Baurechtsverordnungen vorgeschrieben.
  • Für Sole- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen sind bestimmte Genehmigungen einzuholen.

Schon gewusst?

Die Aufstellungsweise von Luft-Wasser-Wärmepumpe hat keinen Einfluss auf die Effizienz und hängt lediglich vom Platzangebot auf Ihrem Grundstück ab. Es gibt Luft-Wasser-Wärmepumpen sowohl in Innen- oder Außenaufstellung, diese sind auch als Split-Geräte erhältlich.

Es stimmt: Eine Wärmepumpe ist in der Anschaffung teurer als eine Gas- oder Ölheizung. Dafür sind die Betriebskosten in der Regel deutlich geringer, was vor allem in Zeiten stark steigender Gaspreise interessant ist. Zudem werden Wärmepumpen staatlich gefördert und erfüllen ausnahmslos die Anforderung des Gebäudeenergiegesetzes, mit mindestens 65 Prozent erneuerbaren Energien zu heizen.

Wann lohnt sich eine Wärmepumpe?

Planen Sie einen Neubau? Dann ist eine Wärmepumpe fast immer die richtige Wahl. Nicht umsonst wird dieses Heizungssystem seit Jahren hierzulande immer beliebter. In einem Altbau bzw. Bestandsgebäude hängt es vom Zustand des Hauses und der jeweiligen Dämmung ab, ob sich eine Wärmepumpe für Sie lohnt. Das Wichtigste ist, dass eine Wärmepumpe effizient arbeitet und zu den entsprechenden Gegebenheiten Ihres Hauses passt. Wir geben Ihnen eine Übersicht, wann sich eine Wärmepumpe auch für Sie lohnt.

Checkliste für den effizienten Betrieb:

  • Wärmedämmung: Ist das Gebäude gut gedämmt? Gegebenenfalls ist eine Sanierung von Fenstern, Dach etc. nötig.
  • Heizlastberechnung: Lassen Sie von Fachleuten Ihre Heizlast in Kilowatt (kW) ermitteln. Berechnet wird sie nach der sogenannten DIN EN 12831.
  • Vorlauftemperatur: Diese sollte idealerweise < 55 Grad Celsius betragen, damit die Wärmepumpe effizient arbeiten kann.
  • Heizverteilersysteme: Flächenheizungen sind für einen effizienten Betrieb besser geeignet als Heizkörper. Aber auch normale Heizkörper können mit einer Wärmepumpe betrieben werden.
  • Hydraulischer Abgleich: Lassen Sie von Ihrem Installateur einen hydraulischen Abgleich vornehmen. Der hydraulische Abgleich ist außerdem eine Grundvoraussetzung für die Förderung durch den Staat. Er dient der optimalen Verteilung des Heizungswassers innerhalb der Wärmepumpenheizung. So kommt die richtige Wärmemenge zu den Heizflächen.
  • Einstellung: Mit einer angepassten Heizkurve arbeiten Wärmepumpen optimal.
  • Leistung: Wärmepumpen mit einem COP-Wert von über 3,1 arbeiten in der Regel effizient.
  • Solaranlage: Sie können eine Wärmepumpe mit eigenem PV-Strom betreiben.

Welche Wärmepumpen-Förderungen gibt es?

Für die Förderung von Wärmepumpen ist vor allem die Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) interessant. Die Zuschüsse hierfür gibt es vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Mit dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) sind hier nämlich einige Neuerungen unter anderem für die Förderung für den Heizungsaustausch – also z. B. den Tausch einer Gasheizung gegen eine Wärmepumpe in Kraft getreten:

  • 30 % Grundförderung: Zuschuss zu den Investitionskosten von neuen Heizungen, die die GEG-Anforderungen erfüllen, für alle Wohn- und Nichtwohngebäude.
  • 5 % Effizienzbonus. Für die Nutzung von natürlichen Kältemitteln oder Erd-, Wasser- oder Abwasserwärme bei Wärmepumpen.
  • 20 % Klima-Geschwindigkeitsbonus: Gilt für alle selbstnutzenden Wohneigentümer, deren Gas- oder Biomasseheizung älter als 20 Jahre ist oder die eine Öl-, Kohle-, Gasetagen- oder Nachtspeicherheizung besitzen.
  • 30 % Einkommensbonus: Gilt für alle selbstnutzenden Wohneigentümer mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen bis zu 40.000 Euro.

Die Grundförderung und Boni können von selbstnutzenden Eigentümern bis zu einem Höchstsatz von 70 % kombiniert werden1. Die maximal förderfähigen Investitionskosten für den Heizungstausch liegen bei 30.000 Euro für ein Einfamilienhaus oder die erste Wohneinheit in einem Mehrparteienhaus – der maximale Zuschuss beträgt damit 21.000 Euro.

Wie viel kostet eine Wärmepumpe?

Die Kosten einer Wärmepumpe hängen stark von der gewählten Wärmequelle ab. Die Gesamtkosten setzen sich aus der Anschaffung, der Erschließung der Wärmequelle und der Montage zusammen. Förderungen sind in dieser Berechnung noch nicht berücksichtigt. Zusätzlich fallen Betriebskosten, Wartungskosten sowie gegebenenfalls besondere Installationskosten wie Bohrungen oder Fundamente an.

Kosten sparen

  • Förderung nutzen: Sparen Sie Kosten durch verschiedene Förderprogramme.
  • Mit Solaranlage kombinieren: Wer die Möglichkeit hat, eine Wärmepumpe mit einer PV-Anlage zu betreiben, spart bei den Stromkosten.
  • Mit Solaranlage und Stromspeicher nutzen: Um die Wärmepumpe jederzeit mit selbst produziertem Solarstrom zu versorgen, wird ein Solarspeicher benötigt.
  • Wahl der Wärmepumpen-Art: Die Kosten unterscheiden sich je nach Wärmepumpen-Art – nicht nur bei der Anschaffung, sondern auch im laufenden Betrieb. Prüfen Sie, welches Modell für Sie in Frage kommt.
  • Optimales Heiz- und Lüftverhalten: Schon 1 Grad Celsius weniger Raumtemperatur spart spürbar Energie. Richtiges Lüften und bewusstes Heizen helfen zusätzlich, die Kosten zu senken.
  • Regelmäßige Wartung: Nur eine einwandfrei funktionierende Wärmepumpe kann auch kosteneffizient arbeiten.

Unsere Antworten auf häufige Fragen

Wärmepumpenheizungen sind umweltfreundliche Heizsysteme. Sie nutzen die Energie aus Umgebungsluft, der Erde oder dem Grundwasser zum Heizen und/oder zur Warmwasserbereitung. Damit machen Sie sich unabhängig von fossilen Energieträgern wie Öl und Gas, lediglich Strom ist für den Betrieb einer Wärmepumpen-Heizungsanlage nötig. Wird eine Wärmepumpe mit Ökostrom, beispielsweise aus einer eigenen Photovoltaikanlage, betrieben, arbeitet sie nahezu CO₂-neutral. Und das Beste: Mit einer Wärmepumpe können Sie Ihr Gebäude im Sommer auch kühlen.

Die Wärmepumpenheizung besteht aus zwei Teilen:

  1. Der Wärmepumpe, die die gewonnene Umweltwärme für die Heizung nutzbar macht
  2. Dem Wärmeverteil- und Speichersystem, also zum Beispiel Heizkörpern und Leitungen, welche die Wärme im Gebäude verteilen oder zwischenspeichern

Die Funktionsweise von Wärmepumpen ist meist ähnlich: Unter dem Einsatz von Strom machen sie sich die kostenlose Umweltenergie zunutze. Doch im Detail unterscheiden sich die verschiedenen Wärmepumpenheizungen. Die Namen der verschiedenen Wärmepumpen-Arten erklären bei genauer Betrachtung bereits grob ihre Funktionsweise. Sie unterscheiden sich nämlich eigentlich nur darin, woraus die Wärme bezogen wird und wie diese in die Wohnräume gelangt. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe beispielsweise bezieht die Wärme aus der Außenluft und gibt diese an das Wasser im Heizsystem ab.

Im Prinzip ist die Funktionsweise vergleichbar mit der eines Kühlschranks – nur funktioniert die Wärmepumpe genau umgekehrt. Anstatt einem Innenraum Wärme zu entziehen und diesen auf diese Weise zu kühlen, wird bei einer Wärmepumpe die Wärme aus der Umgebungsluft, dem Grundwasser oder dem Erdboden zum Heizen der Wohnräume nutzbar gemacht. Im Inneren der Wärmepumpe läuft schließlich folgender Kreislauf ab.

  1. Umweltwärme, die aus der Erde, der Luft oder dem Grundwasser gewonnen wird, gelangt in das System.
  2. In diesem System zirkuliert ein Kältemittel. Kommt die Umweltwärme mit dem Kältemittel in Berührung, wird das Mittel zum Verdampfen gebracht (Verdampfer).
  3. Dieser Dampf wird in einem strombetriebenen Kompressor verdichtet, wodurch sich seine Temperatur weiter erhöht.
  4. Ein Wärmetauscher entzieht dem zuvor verdichteten Dampf die Wärme und überträgt diese auf ein Wärmeverteil- und Speichersystem, das die Heizungs- und/oder Warmwasseranlage versorgt.
  5. Das abgekühlte Gas wird wieder flüssig (Verflüssiger), steht aber immer noch unter hohem Druck. Mithilfe des Entspannungsventils wird der Druck weiter gesenkt. Die Flüssigkeit gelangt wieder in den Verdampfer. Sie ist jetzt kalt genug, um bei Kontakt mit Umweltwärme wieder gasförmig zu werden – der Kreislauf kann von vorne beginnen.

Wärmepumpen funktionieren auch im Winter. Die Temperaturen im Grundwasser und der Erde sind ohnehin ganzjährig konstant. Aber auch Luft-Wasser-Wärmepumpen funktionieren aufgrund ihrer hohen Effizienz bei tiefen Außentemperaturen bis ca. –20 °C. Ab dieser Temperatur schaltet sich vorübergehend ein elektrischer Heizstab als Unterstützung zu. Alternativ können Sie eine Wärmepumpe auch als Hybrid-Anlage mit einer Gasheizung betreiben. Auch wenn es draußen kalt wird, müssen Sie mit einer Wärmepumpe nicht frieren.

Es gibt die sogenannte aktive und die passive Kühlung. Bei der aktiven Kühlung wird der Kältekreislauf der Wärmepumpe einfach umgedreht. Passives Kühlen wiederum ist mit Erdwärmepumpen oder Grundwasser-Wärmepumpen möglich. Hier wird die Wärme aus den Räumen in das im Sommer deutlich kühlere Erdreich oder Grundwasser geleitet. Beachten Sie jedoch: Herkömmliche Heizkörper sind für das Kühlen mit Wärmepumpen nicht geeignet, dies funktioniert nur mit Flächen- oder Fußbodenheizungen.

Je nach Art empfehlen wir eine Wartung alle ein bis drei Jahre. Der beste Zeitpunkt für eine Wartung ist während der warmen Sommermonate.

Die Wartungskosten einer Luft-Wasser-Wärmepumpe fallen tendenziell höher aus als die einer Erdwärmepumpe. Da eine professionelle Reinigung des Luftwärmetauschers und Ventilators eingeplant werden muss.

Alle 3 Jahre sollte eine Reinigung erfolgen. Hierfür ist mit Kosten von etwa 200 bis 300 € zu rechnen. Ansonsten ist auch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe nahezu wartungs- und reparaturfrei.

Es gibt verschiedene Fachbegriffe, die sich auf die Leistung beziehen. Sie alle geben in etwa das Verhältnis aus aufzuwendender Energie (Strom) und erzeugter Wärme an. Zum Beispiel: Hat Ihre Luft-Wasser-Wärmepumpe einen COP von 4, bedeutet das, dass sie 3 kWh Wärme mittels 1 kWh elektrischer Energie bereitstellen kann.

  • Der COP („Coefficient of Performance“) wird unter Laborbedingungen ermittelt.
  • Der SCOP ist der COP-Wert einer Wärmepumpe in Relation zur Außentemperatur.
  • Die Jahresarbeitszahl (JAZ) wird bei Ihnen zu Hause – also unter realen Bedingungen – ermittelt. Sie kann erst ein Jahr nach dem Kauf bestimmt werden.

Seit 2021 ist vor allem die jahreszeitbedingte Raumheizungseffizienz ausschlaggebend (ƞs). Sie ergibt sich mittels Division des SCOP (Seasonal Coefficient of Performance) durch 2,5.


1 Bitte beachten Sie, dass auf sämtliche Fördermittel kein Rechtsanspruch besteht. Der genannte maximale Förderbetrag vom Staat versteht sich inkl. 10 % Förderung bei Austausch alter funktionierender Öl-, Gas-, Kohle- und Nachtspeicherheizungen sowie Gasheizungen (älter 20 Jahre – Ausnahme: Gas-Etagenheizung), wenn das Gebäude nicht mehr mit fossilen Brennstoffen im Gebäude oder gebäudenah beheizt wird sowie 5 % Förderung bei Wechsel auf eine Wärmepumpe mit Wärmequelle Wasser, Abwasser oder Erdreich. Wärmepumpen mit natürlichen Kältemitteln wie R290 oder Propan erhalten seit 01.01.2023 ebenfalls eine Förderung über 5 %. Weitere Informationen finden Sie auch unter bafa.de.